Mit unseren Olympioniken beim Sommerrodeln

Karl Schrott und Madeleine Egle, die beiden Olympioniken vom Rodelverein Imst und dem Sportverein Rinn, haben heute mit den Nachwuchsrodlerinnen und Rodlern ihrer 2 Vereine ein Sommerrodeln und Grillen veranstaltet.

Karl Schrott holte 1980 bei der Olympiade in Lake Placid für den Rodelverein Imst die Bronzemedaille im Doppelsitzer. Karl ist auch heute noch im Rodelverein als Betreuer aktiv. Madeleine Egle holte bei der Olympiade letzten Winter in Pyeongchang die Bronzemedaille im Team für den Sportverein Rinn. Madeleine fährt im österreichischen Nationalteam der Kunstbahnrodler.

Vor dem Sommergrillen sind unsere jungen Rodlerinnen und Rodler mit Eltern und Betreuern zusammen mit ihren 2 Idolen noch die spektakuläre Rosengartenschlucht hinauf gewandert. Und runter gings dann wieder stilgerecht mit Höchstgeschwindigkeit! Mit der Sommerrodelbahn Alpine Coaster rasten die SportlerInnen zur Talstation zurück. Im Vereinshaus wartete dann bereits die Crew mit köstlichen Steaks und Würstchen auf die Imster und die Rinner Rodlerinnen und Rodler.

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Madeleine Egle – Olympia Bronze 2018 im Team

Madeleine Egle holt BRONZE im Team – Hut ab kann man da nur sagen! Gratulation!

Nach einer durchwachsenen Saison in der es uns Madeleine regelmäßig heiß-und-kalt servierte, gelang ihr noch am letzten Abdrücker die Qualifikation für Olympia 2018.

Die erst 19-jährige hätte sich damit getreu dem olympischen Motto „Dabeisein ist alles“ zurücklehnen können. Als Debütantin hätte sie – ohne es Ihr vorwerfen zu können – das Geschehen mal von den hinteren Rängen begutachten können. Wer Madeleine kennt, weiß aber, dass das nicht ihres ist. Sie kann mit sich ganz ordentlich hadern. Will mehr, als nur mit fahren.

Und Rodeln kann Madeleine. Das hat sie mehrfach bewiesen. Nur die Nerven – so hatte man die ganze Saison über das Gefühl – die waren noch etwas flattrig. Und dann gleich Olympia! 4 Läufe an zwei Wettkampftagen in einer anspruchsvollen Bahn und vor Millionenpublikum. Pffff, das ist eine Herausforderung!

Doch Herausforderungen sind dazu da um daran zu wachsen. Und gewachsen ist Madeleine in Korea. 4 saubere Fahrten. Sechsbeste Zeit im dritten Lauf. 9-ter Gesamtplatz. Das war eine Ansage. Plötzlich waren Sie weg geflattert die Nerven. Man hat es ihr am Start für Lauf 3 und 4 förmlich angesehen. Vollkommen fokussiert. Bei sich. Und ungewohnt selbstsicher! Einfach mit der Aufgabe gewachsen. Gereift!

Genau diese Selbstsicherheit brauchts im Teamwettbewerb. Der Druck mit eigenen Fehlern nicht nur alleine zu verlieren, sondern das Rennen für die drei Teamkollegen auch zu ruinieren, braucht genau jenes Selbstvertrauen, das sich Madeleine in den Tagen vorher aufgebaut hat. Und es hat sich gelohnt. Für Madeleine. Für das Team. Für Österreich. Bronze bei Olympia 2018.

Madeleine. Respekt und Gratulation!

Madeleine Egle – 9. beim Olympiadebüt

Unbenannt

! Platz 9 ! Madeleine Egle, die 19-jährige Juniorin aus Rinn konnte bei ihren ersten Olympischen Spielen in Korea mit dem 9. Platz die geheimsten Hoffnungen übererfüllen!

In den ersten 2 Läufe noch etwas verhalten, zeigte Madeleine im dritten und vierten Lauf ihr Können. Mit der 6. und 7. schnellsten Laufzeit konnte sie sich noch auf Platz 9 im internationalen Starterfeld rodeln.

Wir gratulieren unserer Madeleine und freuen uns auf einen spannenden Teamwettkampf!

Heiß und kalt

Unbenannt

Heiß und kalt servierte es uns Madleine Egle heute bei der Europameisterschaft in Sigulda (Lettland).

Endlich schien auf zu gehen, wofür Madeleine und die Trainer und Betreuer so hart gearbeitet haben. Nach der sensationellen, drittschnellsten Laufzeit im ersten Durchgang war die Freude im österreichischen Lager über die Rodlerin vom SV Rinn groß. Gerade 9 Hundertstel fehlten Madeleine dabei auf die führende Russin.

Der Druck auf die erst 19-jährige Sportlerin stieg natürlich in der Pause gehörig an. Einige Weltklasseläuferinnen hatten im zweiten Durchgang gröbere Probleme in der anspruchsvollen Bahn. Das dürfte Madeleine sicher noch mitbekommen haben als sie sich zum Starthaus begab.

Madeleine selbst zeigte dann im Start des zweiten Laufs einige Unsicherheit. Die ersten Kurven schaffte sie es nicht die nötige Ruhe in die Rodel zu bringen. In der schnellen Bahn in Sigulda schaukelte sich die kleinen Fehler dann auf und schließlich konnte Madeleine einen Sturz nur noch knapp vermeiden.
Der Speed war gebrochen. Mit 1,8 Sekunden Rückstand war alle Hoffnung dahin. Der 14. Rang wurde es am Ende.

Morgen, Sonntagnachmittag wird’s nochmal spannend. In der Teamstaffel wird Madeleine für Österreich antreten.
Daumendrücken für  das Team Rot-Weiß-Rot!

(Foto FIL livestream)

Madeleine Egle bei der Rennrodel Europameisterschaft in Sigulda

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Foto: © Stefan Lechner Photography

Kommendes Wochenende findet in Sigulda die Europameisterschaft der Rennrodler statt. Für das Nationalteam ist das Rennen in Lettland der letzte große Test vor der Olympiade in Korea. Nachdem bei Madeleine das letzte Weltcuprennen in Lillehammer leider nicht so gelaufen ist, wie sie es sich erhofft hatte, liegt die volle Konzentration jetzt auf dem letzten Weltcuprennen dieser Wintersasion.

 

Die Rennen werden im ORF Sport Plus zu folgenden Zeiten übertragen:

Samstag, 27. Jänner 2018:
08:35 Uhr            Doppelsitzer 1. Lauf
10:00 Uhr            Doppelsitzer 2. Lauf
11.20 Uhr            Damen 1. Lauf
15.40 Uhr            Damen 2. Lauf (Aufzeichnung)

Sonntag, 28. Jänner 2018
08.10 Uhr            Herren 1. Lauf
09.50 Uhr            Herren 2. Lauf
11.20 Uhr            Sprint Doppelsitzer
11.50 Uhr            Sprint Damen
12.35 Uhr            Sprint Herren
17.10 Uhr            Teambewerb (Aufzeichnung)

Auch über die Homepage des internationalen Rodelverbandes: www.fil-luge.org sind die Rennen über den Liveticker bzw Livestreaming verfolgbar bzw die Ergebnisse der Rennen abrufbar.